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Verfahren

Die Wasseraufbereitung beinhaltet unterschiedliche Verfahren, die wir je nach Gegebenheit einsetzen. Wir betrachten jedes Projekt als Herausforderung und entwickeln mit größtem Engagement, stets unter Zuhilfenahme moderner Technik, optimale Lösungen für unsere Kunden.

Unser Spezialgebiet ist die Wasseraufbereitung. Doch auch für Sonderausführungen sind wir der richtige Ansprechpartner.

Unabhängig von der Qualität des Füll- und Zusatzwassers ist eine Abschlämmvorrichtung für das Wannenwasser vorzusehen. Am zweckmäßigsten ist hierbei eine über Leitwert gesteuerte Absalzeinrichtung.

Der Einsatz von enthärtetem Wasser ist abhängig von der Qualität des Rohwassers sowie der Art einer Klimaanlage. Bei Klimaanlagen für Steril- und Reinräume, bei welchen der Gesamtsalzgehalt <120 µS/cm zu halten ist, empfiehlt sich die Aufbereitung über Entsalzungsanlagen.

Dieses Verfahren kommt nur für Wasser mit Härten unter ca. 30°dH oder als Korrekturverfahren nach anderen Aufbereitungsverfahren in Frage.

Dieses Verfahren empfiehlt sich für Klimaanlagen im Bereich der Datenverarbeitung sowie der Steril- und Reinräume. Es wird zudem zur Befeuchtung in Druckereibetrieben eingesetzt.

Die Forderung nach hygienisch einwandfreiem Wasser, das nicht zur Verbreitung von Legionellen aufgrund bakterieller Aerosole führt, kann mithilfe oxidativer Desinfektionsmittel (Biozide) erfüllt werden. Bei einem Einsatz von Bioziden ist auf die Abwasservorschriften Rücksicht zu nehmen.

Hygienisch einwandfreies Wasser erhält man ebenso durch den Einsatz von UV-Anlagen. Die Desinfektion mittels UV-Strahlen ist ein wirksames, wirtschaftliches und besonders umweltfreundliches Verfahren zur sicheren Desinfektion von Trinkwasser.

Bei einer UV-Dosis (Bestrahlung) von 400 J/m² wird die geforderte Reduktion der wichtigsten humanpathogenen Bakterien und Viren um vier Zehnerpotenzen (4 Log-Stufen) erreicht. Die Desinfektionsleistung einer UV-Anlage beruht im Wesentlichen darauf, dass jedes Volumenelement beim Durchströmen des UV-Reaktors die notwendige Mindest-UV-Dosis erhält. Entscheidend hierfür sind neben einem homogenen Strahlungsfeld die Strömungsverhältnisse im UV-Reaktor. Es muss eine turbulente Strömung mit hoher Quervermischung sichergestellt sein. Um dies zu gewährleisten stimmen wir das UV-Anlagen-Bestrahlungsfeld und die Hydraulik optimal aufeinander ab.

Die UV-Bestrahlung von Trinkwasser führt bei zur Desinfektion eingesetzten UV-Dosiswerten zu keinen unerwünschten Nebenreaktionen. Da bei der Anwendung von UV-Strahlen nach abgeschlossener Desinfektion keine desinfektionswirksame Substanz mehr im Wasser vorhanden ist, können Depotwirkungen nicht erreicht werden.